Methoden

Coachingtools

 

 

Das systemische Coaching unterscheidet sich von der systemischen Therapie durch seine stärkere Zielorientierung. Generell werden für das Coaching weniger Stunden angesetzt als für die Psychotherapie (Hpg).

Themen für das Coaching sind häufig verwirrte Ebenen, die man als solche nicht bemerkt. Wir reagieren beispielsweise auf Inhalte die transportiert werden, während es eigentlich um ein "Machtspiel" geht u.s.w. So betrachten wir im systemischen Coaching zunächst das „verwirrte Knäul“ entwirren es zielorientiert, indem wir die unterschiedlichen Ebenen entlarven.

Wir schätzen die Verhaltensweisen in ihrer zielführenden Intention und verändern sie, wo sie uns behindern.

Natürlich betrachte das systemische Coaching ganz besonders das System in dem bestimmte Verhaltensweisen auftauchen und findet an dieser Stelle alternative Handlungsmöglichkeiten. So bleibt in dieser Technik immer der Gesamtzusammenhang im Blick. Fragen werden entwickelt, die das gesamte System mit einkreisen, die nach der speziellen Wirklichkeit, nach Glaubenssätzen und "Wahrheiten" innerhalb des Lebenssystemes fragen. Zeichnungen des Systemes werden angefertigt: (Genogramm,Organigramm)

Ein weitere Säule des systemischen Coachings ist die Ressourcenorientierung. Wir betrachten neben dem Mangel (der häufig Kommensgrund ist) die häufig übersehenen Stärken, liebenswerte Eigenschaften und entwickelten und unentwickelten Begabungen. Hier versuchen wir das Defizit von verschiedenen Standpunkten aus zu sehen, zu "reframen" ( einen neuen Rahmen darum zu legen) und Wege zu finden, wie die Ressourcen mehr zum Einsatz und in den inneren Fokus gelangen können.

Weiterhin liegt dem systemischen Coaching das lösungsorientierte Denken zu Grunde, welches nach bereits vorhandenen (unbeachteten) Lösungsstrategien fahndet. Oftmals haben wir bereits an anderer Stelle eigene Lösungsstrategeien entwickelt und angewendet, ohne uns hierüber voll im Klaren zu sein. Diese spüren wir auf, oder entwickeln neue Strategien.

 

ZRM

Der Ansatz des ZRM (Züricher Ressourcenmodells) wurde von  den Psychologen Maja Storch und Frank Krause in der Universität Zürich entwickelt.

Wie gut kennen wir das, wir wollen uns verändern:

Wir nehmen uns etwas vor, alles ist gut durchdacht, wir haben die besten Vorsätze und wir schaffen es ein Weilchen uns zu knebeln und die guten Vorsätze umzusetzen. Bis wir dann, durch irgend einen Stress, schwächeln. Und schon gibt es einen Rückfall. (Der Griff zur Schokolade, Zigarette, Flasche,...die ungeliebte Gewohnheit,...das was wir nicht mehr wollten,...). Worauf wir wieder von vorne versuchen uns zu zwingen... Der Kreislauf ist deutlich und uns allen bekannt.

Der Widerwille geht zurück auf ein sehr altes Hirnarreal: das limbische System (hier: Sitz des Erfahrungsgedächtnisses, welches unmittelbar, schnell und gefühlsmässig reagiert). Es geht um:

  • Mag ich, mag ich nicht.
  • Hat mir schon mal gut getan, mach` ich wieder,
  • Yeah, das find ich so lecker, toll...

In diesem System wird in sekundenschnelle entschieden (das war evolutionär überlebenswichtig). Das limbische System ist eins der ältesetn Hirnareale und hat uns seit tausenden Jahren das Überleben gesichert. Es entscheidet blitzschnell.

  • Schwarz oder Weiss.
  • Gut oder böse.
  • Wegrennen oder Hierbleiben.

Es ist unser Erfahrungsgedächtniss. Und es ist immer da, auch wenn es gerade nicht um Leben oder Tod geht. Weil wir in dieses System gerade nicht mit dem bewussten Denken eingreifen sollen, (es gibt ja hier nur die Schnellen und die Toten) um unser Leben zu retten, haben wir es hier mit eine unbewussten Region zu tun.

Diese Region ist es, die immer wieder unseren gut durchdachten Veränderungsprozess durchkreuzt. Bleibt uns nur: diesen, unseren unbewussten Teil, mit einzubeziehen.

Die oben genannten Psychologen haben mit dem Züricher Ressourcenmodell eine Methode entwickelt, die hier (wissenschaftlich belegt) sehr wirksam ist und von mir, sowohl im Psychotherapeutischen, wie auch im Coachingprozess angewendet wird.

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+ Psychotherapie (HPG) + Coaching + Systemisches Coaching + Lösungsorientiert + Coaching + Braunschweig, Wolfsburg, Wolfenbüttel +

Claudia-Barbara Elsner, Mitglied der European Coaching Association e.V. und SG-zertifiziert (Systemische Gesellschaft) für systemisches Coaching und systemische Therapie.