Systemische Therapie

Die Systeme, in denen wir leben...

Der systemisch-konstruktivistische Ansatz geht davon aus, dass der Einzelne ein Teil seines sozialen Systemes ist und in diesem Zusammenhang seine Wirklichkeit konstruiert. Wir fragen danach, wie Menschen in sozialen Systemen, gemeinsam ihre Wirklichkeit erzeugen. Häufig taucht ein bestimmtes Symptom an einer bestimmten Stelle auf, weil es in diesem System eben eine Lösung bedeutet.

So bleibt bei dieser Technik immer der Gesamtzusammenhang im Blick. Fragen werden entwickelt, die das gesamte System mit einkreisen, die nach der speziellen Wirklichkeit, nach Glaubenssätzen und "Wahrheiten" innerhalb des Lebenssystems fragen. Wir stellen

  • zirkuläre Fragen, die das gesamte System einkreisen,
  • wechseln die Perspektiven,
  • fragen nach Problemkontexten, mehr jedoch nach Lösungen
  • wir fertigen Zeichnungen des Systemes: (Genogramm, Organigramm)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein weitere Säule ist die Ressourcenorientierung. Wir betrachten neben dem Mangel, der häufig der Grund für den Wunsch nach einer Therapie ist, die häufig übersehenen Stärken und liebenswerten Eigenschaften und entwickelten die unentwickelten Begabungen. Wir versuchen gemeinsam, das Defizit von verschiedenen Standpunkten aus zu sehen, zu "reframen" ( einen neuen Rahmen darum zu legen) und Wege zu finden, wie die Ressourcen mehr zum Einsatz und in den inneren Fokus gelangen können.

Hier kommen wir dann zu dem lösungsorientierten Denken, welches nach bereits vorhandenen (unbeachteten) Lösungsstrategien fahndet. Oftmals haben wir bereits eigene Lösungsstrategien entwickelt und angewendet, ohne uns hierüber voll im Klaren zu sein. Diese spüren wir auf oder entwickeln neue Strategien.

Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz